Corona-Kontakt-Container und die Verabredung steht!


Corona-Kontakt-Container

Corona und die Verabredung steht!

Wir alle sind von den Auswirkungen der vorherrschenden Covid19-Pandemie wirtschaftlich betroffen. Aber einige Personengruppen sind in ihrem Leben in den vergangenen Wochen und Monaten massiv eingeschränkt worden bzw. sind es immer noch. Ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen treffen die Distanz- und Kontaktbeschränkungen besonders hart: Seit Wochen haben sie Familie und Freunde nicht gesehen, der Kontakt zur Außenwelt ist wie abgeschnitten! Umso schöner, wenn man in einer solchen, schwierigen Zeit auf Menschen trifft, die dies nicht nur bedauernd zu Kenntnis nehmen, sondern handeln.

CONTAINER RENT PETRI HANDELT

"Wir freuen uns, dass die „Macher der Hilfsinitiative-Netphen.org/ “ auf uns zukamen und uns die Möglichkeit gegeben haben, einen positiven Beitrag zu leisten. Da darf man nicht lange fackeln, sondern muss einfach mal machen!" erklärt Frank Diezemann, Geschäftsführer von Container Rent Petri. Und das Team „machte“ – 48 Stunden nach dem ersten Kontakt, stand der 1. CoKoCo im Haus St. Elisabeth – Wohn- und Pflegeeinrichtung in Netphen.

48 STUNDEN ZEIT

Wir drehen die Zeit zurück: 2 Tage vorher erhielt Container Rent Petri einen Anruf von Sebastian Zimmermann von der Hilfsinitiative Netphen.org – man habe eine Idee und bereits einige Anbieter von mobilen Raumlösungen kontaktiert, aber niemand hätte das Pilotprojekt für den Corona-Kontakt-Container kurzfristig umsetzen können.

ENGAGIERT ANS WERK

Geschäftsführer Frank Diezemann und sein Team waren von der Idee, den Bewohnern des Seniorenhauses wieder Besuche zu ermöglichen, begeistert und setzten alle Hebel in Bewegung: Planung, Ausstattung, Konstruktion, Fertigung und Lieferung, alles unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Distanzvorgaben der Coronazeit. Und 48 Stunden später konnte hinter jede Aufgabe ein Haken gemacht werden.

BESUCHSZEIT DANK CoKoCo

Die helle und mobile Raumlösung beherbergt zwei Bereiche, die von einer Zwischenwand mit eingelassenem Fenster getrennt sind. Eine einfach zu bedienende Gegensprechanlage ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Besucher- und dem Bewohnersegment. Bei der Planung und Fertigung wurde insbesondere darauf geachtet, eine freundliche und helle Atmosphäre zu schaffen. Und auch bei der Wahl des Bodenbelages wurde auf sicheren Tritt Rücksicht genommen. Die beiden Bereiche sind mit glatten Oberflächen ausgestattet und garantieren eine einfache und zügige Desinfektion nach jeder Benutzung.

DIE LIEFERUNG INS NADELÖHR

Auch bei der Anlieferung gab es einiges zu beachten: Die Besucher und Bewohner sollen den Begegnungsraum bequem, sicher und schnell nutzen können. Container Rent Petri fand die passende Stelle: zwischen Hauswand und einer großen alten Birke hat der CoKoCo seinen Platz gefunden. Nah an der Tür des Hauses und von den Besuchern einfach über einen Gartenweg von außen zu erreichen, fügt sich die Containerlösung in das Gesamtbild der Anlage und ist zugehörig statt provisorisch.

KRANTECHNISCHE MEISTERLEISTUNG

Der CoKoCo wurde über die Gartenhecke gehoben und unmittelbar danach unter die herabhängenden Zweige des alten Baumbestands, an der Hauswand entlang Richtung Tür sicher abgesetzt. Ein Besuch ist jederzeit, aufgrund der Nähe zum Gebäude, auch bei schlechtem Wetter möglich. Der Zugang über den Bewohnerbereich ist, dank rutschhemmender Rampe, selbstverständlich barrierefrei.

DIE VERANTWORTLICHEN

Idee und Umsetzung des Corona-Kontakt-Container-Pilotprojektes ist mit Engagement und Einsatzbereitschaft von der Hilfsinitiative-Netphen.org, der Marien Gesellschaft Siegen und dem Team von Container Rent Petri ermöglicht worden: In unserem Video  sprechen die Verantwortlichen über das Projekt und auch die Bewohner und ihre Besucher kommen zu Wort. Schauen Sie doch einfach rein!


Veröffentlicht am:

4. Juni 2020

Eintrag veröffentlicht in

Produkte, Projekte