Nachhaltigkeitszertifikat: Wir haben knapp 90 Tonnen Rohstoffe gespart


Das Thema Nachhaltigkeit begegnet Ihnen inzwischen wahrscheinlich allerorten. Trotzdem ist den meisten das Ausmaß des Themas wahrscheinlich noch nicht hinreichend bewusst, weil allein die schiere Menge an Rohstoffen, die die Menschheit inzwischen tagtäglich verbraucht, jede Vorstellungskraft übersteigt. Selbst Sand wird inzwischen langsam knapp, der Rohstoff, den es wortwörtlich wie Sand am Meer gibt: Sand steckt nicht nur in Kosmetika, Mikrochips und vielem mehr, sondern ist auch einer der wichtigsten Bestandteile aller Betonbauten. Mittlerweile sind die kleinen Körner aus Quarz zum weltweit am meisten konsumierten natürlichen Rohstoff nach Wasser geworden. Und die Nachfrage wächst weiter.

Die Knappheit von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen nimmt nicht nur immer weiter zu, sondern beschleunigt sich auch zunehmend. Im vergangenen Jahr hat Deutschland seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 bereits im Mai aufgebraucht – und lebte dann für den Rest des Jahres auf Kosten kommender Generationen und des globalen Südens. Auch dieser sogenannte Erdüberlastungstag tritt für die meisten Länder von Jahr zu Jahr früher ein. Würden alle Menschen so leben und wirtschaften wie beispielsweise Deutschland, bräuchte die Weltbevölkerung drei Erden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Fähigkeit der Erde, die Folgen unserer wirtschaftlichen Aktivitäten abzufangen, abnimmt. Sie braucht immer länger, um CO2 oder Plastikabfälle in Ozeanen, Vegetation und mineralischen Verbindungen aufzunehmen und zu verwerten.

Wir von Container Rent Petri sind uns – sowohl als Menschen, als auch als Unternehmen – der Verantwortung bewusst, die wir im Umgang mit unserem Planeten tragen. Glücklicherweise befinden wir uns in einer Position, in der wir verstärkt versuchen können, unsere Arbeitsprozesse nachhaltiger zu gestalten, zum Beispiel durch den Einsatz und die richtige Verarbeitung entsprechend weniger schädlicher Rohstoffvarianten. Dass wir das tun und dass es auch tatsächlich gut funktioniert, bestätigte uns dieses Jahr zum erneuten Male das Nachhaltigkeitszertifikat der Remondis-Gruppe.
Remondis beschäftigt sich mit Trinkwassergewinnung, -aufbereitung und -versorgung, Abwasserableitung und –behandlung sowie allen Arten von Recycling und bietet vor diesem Hintergrund auch öffentliche Services und Industrieservices an.

Zu diesen Services zählt auch das Nachhaltigkeitszertifikat: Hier werden uns unsere erzielten Rohstoff- und CO2-Ersparnisse des Jahres aufgeführt und bescheinigt. Das geschieht mittels stoffstromspezifischen Recyclings der Abfälle, die wir an Remondis abgeben. Remondis errechnet dann mit einem wissenschaftlich geprüften Berechnungsmodell des Fraunhofer-Instituts in Sulzbach-Rosenberg, wie viel Rohstoffe und Emissionen in Primärproduktionsprozessen gespart wurden, weil beispielsweise Altpapier und Altmetall statt ihrer brandneuen Gegenstücke in unseren Arbeitsprozessen verwendet wurden.
So konnten wir bereits im Jahr 2015 eine Primärrohstoffeinsparung von insgesamt 39 Tonnen erzielen, von denen 16 Tonnen fossile Brennstoffe, 10 Tonnen Holz und 13 Tonnen Metalle waren. Dadurch haben wir stolze 460 MWh Energie gespart. Außerdem konnten wir 99 Tonnen CO2-Äquivalent einsparen – das sind die Emissionen von 44 Tonnen verbrannter Steinkohle, oder der jährliche Strom- und Wärmeverbrauch von ganzen 27 Musterhaushalten. Auch die Emissionen, die durch die Abholung unseres Abfalls durch Remondis entstanden sind, sind in dem Berechnungsmodell übrigens schon gegengerechnet, die Zahlen sind also gewissermaßen ‚Nettobeträge‘.

Auch für das Jahr 2018 haben wir nun unser Zertifikat von der Remondis erhalten: Wir haben ganze 88,9 Tonnen Primärrohstoffe eingespart und konnten somit den Ausstoß von 218,9 Tonnen CO2-Äquivalent verhindern. Innerhalb von drei Jahren haben wir es also geschafft, unsere Einsparungen mehr als zu verdoppeln!

Wir freuen uns zusammen mit Remondis über die eingesparten Emissionen und geloben auch für die Zukunft, das Thema Nachhaltigkeit stets groß zu schreiben.


Veröffentlicht am:

6. Juni 2019

Eintrag veröffentlicht in

Petri Intern